Green Investment – lohnt es sich für Privatanleger?

2. Februar 2013

Energie

Immer mehr Privatanleger denken darüber nach, ihre Geldanlage zumindest zum Teil auf ökologische Papiere umzustellen und damit erneuerbare Energien oder andere Formen des umweltgerechten Investments zu fördern. Entsprechende Fonds werden sowohl von Spezialbanken als auch von großen Fondsgesellschaften und Banken angeboten und bieten häufig eine ebenso gute Rendite wie klassische Investmentfonds.

Was ist Green Investment?

Eine einheitliche Definition für Green Investment existiert zwar nicht, die meisten ökologischen Fonds folgen aber denselben Richtlinien:

  • Absolute Ausschlusskriterien für jeden Ökofonds sind die Atomkraft und die Produzenten gentechnisch veränderter Lebensmittel.
  • Des Weiteren scheiden alle Unternehmen aus dem Anlagehorizont ökologisch orientierter Fonds aus, welche unnötige Umweltbelastungen verursachen.
  • Als Positivmerkmale für die Geldanlage ökologischer Fonds gelten vor allem Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern und die Förderung der biologischen Landwirtschaft.
  • Auch Hersteller von Anlagen zur Energieerzeugung sind bei Fondsverwaltern ökologisch orientierter Anlagefonds beliebt.

àZwischen ökologischen Fonds und sozialen Investmentfonds bestehen große Übereinstimmungen, da beide Anlagestrategien grundsätzlich Aktien von Unternehmen, welche ihre Mitarbeiter nicht fair behandeln, nicht erwerben. Viele Infos hierzu finden Sie auf thomas-lloyd-infrastrukturinvestitionen.de.

Wie erfolgreich ist das Green Investment?

Ökofonds setzen für ihr Engagement das Einhalten strenger Kriterien bei den einzelnen Unternehmen, deren Papiere sie erwerben, voraus. Innerhalb der Kriterien erfüllenden Wertpapiere entscheiden sich ihre Manager wie alle anderen Fondsmanager für die Aktien beziehungsweise verzinslichen Wertpapiere mit den besten Renditeaussichten. Hinsichtlich der Rendite ist das Green Investment somit nicht weniger erfolgversprechend als eine herkömmliche Form der Geldanlage in Investmentfonds. Angesichts der zunehmenden Bedeutung erneuerbarer Energieträger für die Stromerzeugung ist sogar mit einer besonders guten Anlagerendite ökologischer Fonds zu rechnen. Welche Kriterien der einzelne Umweltfonds berücksichtigt, geht aus dem jeweiligen Verkaufsprospekt eindeutig hervor. Dieser gibt auch an, in welchem Verhältnis die Geldanlagen des jeweiligen Fonds einheimische und ausländische Wertpapiere berücksichtigen.

Eine Geldanlage mit reinem Gewissen und guten Renditeaussichten

Die Geldanlage in ökologischen Fonds bietet dem Anleger nicht nur ein reines Gewissen, sondern zugleich eine akzeptable Anlagerendite. Ergänzend zur Geldanlage in ökologischen Investmentfonds besteht die Möglichkeit, einen Teil des Geldes auf ein Ökosparbuch oder auf das Tagesgeldkonto einer alternativen Bank einzuzahlen. Auf diese Weise steht dem Anleger immer ein ausreichender Betrag zur Deckung nicht vorhersehbarer Ausgaben zur Verfügung.

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