Kredite für Photovoltaik-Anlagen – so decken die Erträge die Finanzierungskosten

24. Januar 2013

Umwelt

Trotz den von der Bundesregierung geänderten Konditionen zur Förderung der regenerativen Energien können fremdfinanzierte kleinere Photovoltaik-Anlagen immer noch rentabel betrieben werden. Es kommt jedoch darauf an, Ertrag und Kosten zum Beispiel für einen Solarkredit gegenüberzustellen und das Optimierungspotenzial auszunutzen.

Kostenoptimierung

Eine ganz wesentliche finanzielle Belastung bei der Anschaffung einer photovoltaischen Anlage stellen die Finanzierungskosten dar. Wenn Sie zur Investition in die Anlage einen Kredit aufgenommen haben, entsprechen die Tilgungsraten bei einer Vollfinanzierung dem Wertverlust der Anlage. Deshalb müssen Sie die Tilgungsraten als Kosten für Abschreibungen betrachten. Zinsen, die Sie auf einen Kredit zahlen, sind in Ihren Berechnungen ebenfalls als Kosten zu berücksichtigen. Bei den Kosten für die Finanzierung gibt es an zwei Stellen ein besonderes hohes Optimierungspotenzial. Ein günstiger Anschaffungspreis für die Anlage reduziert automatisch Ihre Abschreibungs- bzw. Tilgungsraten. Und auch ein niedriges Zinsniveau können Sie für eine verbesserte Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage nutzen, wenn Sie zum Beispiel einen besonders zinsgünstigen Solarkredit aus dem öffentlichen Förderbereich in Anspruch nehmen. Weitere Kosten, wie die laufende Wartung oder die Versicherung der Anlage, sind nicht so gravierend und auch nur in geringem Umfang zu optimieren.

Ertragsoptimierung

Ihren Kosten stehen die Erträge gegenüber, und auch hier liegt Potenzial zur Optimierung. Einen besonders hohen Ertrag können Sie sich gutschreiben, wenn Sie Ihren eigenen Bedarf an elektrischer Energie so weit wie eben möglich mit der eigenen Photovoltaikanlage decken. Dann zählt jede Kilowattstunde, die Sie nicht teuer von einem Stromversorger kaufen müssen. Einen anderen Ertrag erzielen Sie aus der Einspeisung von Strom in das öffentliche Netz. Dazu erhalten Sie eine sogenannte Einspeisevergütung von Ihrem Stromversorger, die üblicherweise über den gesamten Abschreibungszeitraum für Ihre Photovoltaikanlage von der Bundesregierung garantiert ist. Mit einer richtig gewählten, günstig eingebauten, gut gewarteten und technisch so optimierten PV-Anlage erzeugen Sie mehr Strom zum Verkauf und erhöhen auch an dieser Stelle den Ertrag und somit die Wirtschaftlichkeit der Anlage.

Fazit

Wie Sie auch bei www.mein-solarkredit.de nachlesen können, kann eine Solaranlage selbst bei verringerter Einspeisevergütung ausreichende Erträge bringen, um die Finanzierungskosten der Anlage auszugleichen und Überschüsse zu erwirtschaften.

Foto von: Kaubo – FotoliaSimilar Posts:

, , ,