Umweltfreundlich und energiesparend Bauen

5. Januar 2012

Umwelt

Energiesparend bauenWer ein neues Haus baut, der steht vor vielen Fragen. Einen wichtigen Stellenwert nimmt dabei das Thema Energiesparen ein. Hohe Kosten für Strom, Gas und Heizöl machen es unverzichtbar, über Wärmedämmung und effiziente Heizsysteme nachzudenken. Dabei werden gewisse Mindeststandards ohnehin schon vorgeschrieben. Wer darüber hinaus investiert, kommt häufig in den Genuss attraktiver staatlicher Förderprogramme, wie beispielsweise Zuschüsse oder zinsvergünstigte Darlehen.

Die wichtigsten Förderprogramme

Wer energieeffizient bauen möchte, kann zinsvergünstigte Darlehen der KfW-Bank in Anspruch nehmen. Baut man ein Haus, das den Kriterien des KfW55, KfW40 oder des Passivhauses entspricht, bekommt man dieses Darlehen zu äußerst attraktiven Konditionen. Beim KfW40 Programm, erhalten Bauherren einen Tilgungszuschuss in Höhe von 5% der Darlehenssumme als staatliche Förderung. Wenn man zusätzlich eine Photovoltaik Anlage zur Einspeisung von Strom in das öffentliche Netz auf seinem Dach installiert, gibt es weitere günstige Darlehen von der KfW. Daneben kann man unter gewissen Voraussetzungen auch Förderung beziehen, wenn man über das im Wärmegesetz hinaus gehende Maß erneuerbare Energien zur Erzeugung von Wärme für den Eigengebrauch nutzt. Um auch tatsächlich in den Genuss der Förderprogramme zu kommen, müssen Sie einen Nachweis von einem Sachverständigen einreichen. Dieser bestätigt, dass Ihr Haus tatsächlich den Kriterien entspricht. Grundsätzlich gilt: Je effizienter und umweltschonender Ihr Haus gebaut ist, desto umfangreicher ist auch die staatliche Unterstützung für Ihr Bauvorhaben. Zusätzlich zu den bundesweit gültigen Regelungen existieren in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Förderprogramme, die Ihnen dabei helfen können, die Finanzierung Ihres Traumhauses zu ermöglichen.

Nachrüstungen können ebenfalls gefördert werden

Nun ist umweltfreundliches und energiesparendes Bauen meist nicht gerade billig. Und so fällt es vielen Häuslebauern schwer, die nötigen finanziellen Mittel für ein besonders effizientes Haus aufzubringen. Trotzdem sollten Sie sich den Weg in eine sparsamere Zukunft nicht verbauen. Auch wenn Sie vielleicht zunächst auf die Solarthermie oder Photovoltaikanlage auf dem Dach verzichten, kann es dennoch sinnvoll sein, die nötigen Schächte für die Leitungen bereits beim Neubau mit vorzusehen. Das verursacht in der Regel nur geringe Kosten, kann dafür allerdings eine spätere Erweiterung erleichtern. Denn viele der staatlichen Förderprogramme beziehen sich nicht nur auf Neubauten, sondern können auch für entsprechende Nachrüstungen in Anspruch genommen werden. Allerdings sollten Sie auch beachten, dass sich die Förderrichtlinien laufend ändern. Somit gibt es leider keine Garantie dafür, dass Ihr Wunschvorhaben auch in ein paar Jahren noch großzügig vom Staat gefördert wird.

Umweltfreundliche Häuser sind dank staatlicher Unterstützung bezahlbar geworden

Effiziente Gebäude kosten deutlich mehr Geld als ein Haus auf herkömmliche Art und Weise zu bauen. Der Gesetzgeber schreibt heute den Bauherren gewisse Mindeststandards für effiziente Häuser vor. Damit Bauherren darüber hinaus noch weitere Maßnahmen ergreifen, hat die Regierung eine ganze Reihe von Förderprogrammen aufgelegt. Dadurch werden einige Dinge erschwinglich, die sich ansonsten nicht gerechnet hätten. Davon profitieren die Hausbesitzer durch geringere Kosten beispielsweise für die Heizung und die Umwelt durch den schonenderen Einsatz der Ressourcen.

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